"Im Fluss sein..."

 

Alle Dinge auf dieser Erde bewegen sich zwischen zwei Polen. Einatmen und Ausatmen, Tag und Nacht, Aktivität und Passivität. Beide Pole gehören zusammen und haben nur in ihrem Wechselspiel Bedeutung. Je stärker und schneller die Bewegung von einem Pol zum anderen geht (Amplitude und Frequenz), desto größer die Energie. Wenn man Energie fließen lassen will, muss man den Wegen Raum geben. Man darf nicht ewig in der größten Spannung verharren, sondern muss auch wieder gerade werden und sich entspannen. So wie der Löwe alle seine Kraft ins Jagen legt, sich aber dann wieder stundenlang in den Schatten legt, sollen auch wir zu hundert Prozent bei dem sein, was wir tun.



Alle energetischen Blockaden kommen durch zu viel Anspannung. Wird die Anspannung groß, ist sie Stress. Wird der Stress dauerhaft, ist es negativer Stress, der uns mit der Zeit an Geist und Körper schädigt. Je mehr wir an uns festhalten, desto verspannter sind alle unsere Zellen und Körperglieder. Entspannen wir uns hingegen, kann die Energie wieder durch uns fließen. Je mehr wir von uns loslassen können, desto stärker wird der Fluss. Das Regulativ zwischen Spannung und Entspannung ist das Herz. Es sagt uns ganz automatisch durch unsere innere Führung, wann wir Gas geben sollen, und wann wir vom Gas weggehen sollen.

 

Übungen, um im Fluss zu sein und zu bleiben...

 

Aktuelles

"Es gibt nichts,
was ich haben muss,
nichts, was ich tun muss,
nichts, was ich sein muss,
außer genau das, was ich
in diesem Moment bin."

Am Ende wird alles gut.

Und wenn es

noch nicht gut ist,

ist es noch nicht zu Ende.     

Oscar Wilde